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Berichte vom Zentralverband des Friseurhandwerks (ZV)

Irisches Friseurhandwerk will duales Ausbildungssystem

 

Der irische Friseurverband IHF will das duale Ausbildungssystem einführen. Es sei gerade im Friseurhandwerk das am besten geeignete Berufsbildungssystem. Dies gab der Präsident des IHF Gerry Hynes auf einer Sitzung des Europäischen Dachverbandes der Friseure Coiffure EU in Brüssel bekannt. Gleichzeitig wolle man ein Masterzertifikat ähnlich der deutschen Meisterprüfung entwickeln. Der Zentralverband sieht damit zunehmend eine Bestätigung seiner Auffassung in anderen EUMitgliedsstaaten.

 

Quelle: ZV-Newsletter v. 28.03.2013

 

 

D.A.CH-Verbände: Meinungsaustausch in Wien

 

Einen Meinungsaustausch über Themen der beruflichen Bildung haben am 08./09.04.2013 in Wien die Präsidenten und Geschäftsführer der Bundesinnung der Friseure Österreichs, der coiffureSUISSE und des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks geführt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie man im Bereich der Berufsbildung auf die demografischen Herausforderungen reagiert, die alle Länder in fast gleichem Maße betrifft. Alle Beteiligten, so teilte der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks mit, waren der Auffassung, dass das duale Ausbildungssystem den Regelausbildungsweg darstellt, aber auch Alternativen Beachtung finden müssten. Um einen etablierten, neutral festgesetzten Qualitätsstandard zu halten, sei die Ablegung einer Lehrabschlussprüfung (Österreich, Schweiz) bzw. einer Gesellenprüfung (Deutschland) das Maß der Dinge. Sie biete Durchstiegsmöglichkeiten nach oben und verhindere eine nutzlose, vor allem die Jugendlichen benachteiligende Sackgassenausbildung.

 

Quelle: ZV-Newsletter vom 12.04.2013

 

 

Berufsbildungsexperten: Positives Image dualer Ausbildung

 

Berufsbildungsfachleute, die sich am Expertenmonitor 2012 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) beteiligt haben, bescheinigen dem dualen Berufsausbildungssystem eine hohe Akzeptanz und Wertschätzung bei Jugendlichen mit Haupt- und Realschulabschluss. Nach Ansicht der Experten haben auch die Eltern ein positives Bild des hierzulande praktizierten Systems. 95 Prozent glauben, dass die Haltung zu einer Lehre sehr stark in der Familie geprägt wird. Imagebildenden Einfluss hätten aber auch Freunde und Bekannte. Deutlich verhaltener sei dies bei Lehrern und Berufsberatern. Starke Effekte, sich für eine klassische Berufsausbildung zu entscheiden, werden Sozialen Netzwerken und dem Internet zugeschrieben. Als positiv für das Image der dualen Ausbildung sehen es die Experten an, wenn ein Ausbau der Berufsorientierung an Schulen sowie des Angebotes an Zusatzqualifikationen während der Ausbildung erfolgen würde.

 

Quelle: ZV-Newsletter vom 05.04.2013

 

 

Rückgang bei Friseur-Auszubildenden abgeschwächt

 

Mit einem Minus von 4,3 % bei den Neuverträgen mit Auszubildenden geht das Friseurhandwerk aus dem Jahr 2012. Knapp 12.000 Jugendliche haben im letzten Jahr eine Friseurausbildung begonnen. Damit hat sich der Rückgang gegenüber den beiden Vorjahren deutlich abgeschwächt und entspricht etwa der demografischen Entwicklung, die sich bei Haupt- und Realschulen derzeit stärker auswirkt als bei Gymnasien, die in diesem Jahr teilweise doppelte Abiturientenjahrgänge entlassen. Insgesamt lernen 27.661 junge Menschen den Friseurberuf. ZV-Präsident Andreas Popp: „Bei den weiblichen Auszubildenden sind wir im Handwerk unangefochten die Nummer Eins.“ Dennoch gelte es im Hinblick auf die Entwicklung der nächsten Jahre, die Anstrengungen zu verstärken, den Ausbildungs- und Fachkräftebedarf sicherzustellen. Ein probates Mittel könne es sein, ehemals ausgebildete Friseurinnen wieder für den Beruf zu interessieren.

 

Quelle: ZV-Newsletter vom 05.04.2013

© LIV Friseurhandwerk Hessen

 

 

Deutsche Meisterschaft der Friseure 2013

 

Die Ausschreibung der Deutschen Meisterschaft 2013 am 9./10. Juni 2013 steht ab sofort unter www.friseur-meisterschaften.de zum Herunterladen bereit. Bitte verweisen Sie interessierte Teilnehmer auf diesen Link. Gerne senden wir die Ausschreibung samt Anmeldeformulare auf Anfrage auch in Papierform zu (Tel. 06181 – 92 30 6-0).